Für meinen ersten Rüden zahlte ich 1992 DM 1.800,00. Damals der gängige Preis für einen Hund in der Farbe zobel oder schokoladenbraun. Die Elterntiere waren untersucht auf Hüftgelenkdysplasie und hatten die Zuchttauglichkeit. Die Welpen wuchsen im Zwinger auf, da gab es keine Deckchen und Hundetoilette mit Einstreu, kein Spielzeug und die Welpen wurden auch nur mit Trockenfutter ernährt. Bei Übergabe gab es etwas Trockenfutter mit auf den Weg, die Ahnentafel und den “gelben” Impfpaß.
Ich habe mir die Arbeit gemacht, den Kaufpreis von damals mit dem jährlichen Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamtes zu multiplizieren. Das Ergebnis ist verblüffend:
Quelle: destatis.de
Derselbe Rüde hätte 2010 also 1.335,48 Euro gekostet.
Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen und wir haben mehr Untersuchungen an den Elterntieren durchzuführen (Gentests etc.), die EU hat uns die EU-Heimtierausweise “beschert”, für die wir zahlen müssen, die Welpen werden gechipt usw. Demensprechend sehen wir nicht ein, den deutschen Preiskampf mitzumachen. Wenn ein Züchter seine Welpen “für lau” abgibt, dann soll er das tun.
Es sollte allerdings jedem Menschen klar sein, daß irgendwo bei der Aufzucht gespart wird, um Welpen zu einem niedrigeren Preis zu offerieren.
Wir ziehen unsere Babies qualitätsvoll auf. Wir wollen nicht sparen, denn so kann man keine gesunden Hunde züchten. Wir wollen Qualität und die hat ihren Preis, denn
BILLIG KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN.
Und darum müssen Sie mit einem Hund aus unserer Zucht mit einem Preis rechnen, welcher der Qualität der Aufzucht, der Qualität des Welpen und der Wahl des Servicepakets angepasst ist.